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Epigenomics beginnt Zusammenarbeit mit AstraZeneca
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| Datum: Dienstag, 13.01.2004 |
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Pressemitteilung, Berlin |
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Epigenomics gibt heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung über eine Zusammenarbeit mit AstraZeneca bekannt. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Epigenomics DNA-Methylierungsmarker in paraffinierten klinischen Tumorproben bestimmen, die in AstraZenecas Forschungs- und Entwicklungsprogramm für Medikamente gegen Krebs einfließen sollen. DNA-Methylierungen fungieren als “Schalter”, welche die Genaktivität in den Zellen steuern. In von Krebs und anderen Krankheiten betroffenen Zellen zeigen sich charakteristische Änderungen des Methylierungsmusters. Die so entdeckten Biomarker können dann Teil von AstraZenecas Strategie für Anwendungsbereiche von Medikamenten wie Iressa, dem selektiven epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor Tyrosinkinase-Inhibitor, werden.
Zur Durchführung des Projekts stellt AstraZeneca paraffinierte klinische Tumorproben zur Verfügung. Epigenomics wird mit Hilfe seiner patentierten DNA-Methylierungs-Microarraytechnologie Biomarker identifizieren und die Anwendbarkeit seines pharmako-diagnostischen Ansatzes zur Markerentwicklung für paraffinierte Proben unter Beweis stellen. Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt.
„Wir sind stolz auf AstraZenecas Wertschätzung für unseren einzigartigen pharmako-diagnostischen Ansatz“, sagt Christian Piepenbrock, Vostandsmitglied und Leiter von Epigenomics Geschäftsbereich Pharma Technology. „Mit Hilfe unserer DNA-Methylierungs-Techniken können wir Marker auch in konservierten Proben bestimmen. Hierdurch sind wir in der Lage, auf Basis einer Vielzahl bereits durchgeführter aber auch künftiger klinischer Studien Biomarker zu identifizieren und Tests zu entwicklen, die die Wahl eines geeigneten Medikamentes für jeden Patienten erleichtern. Epigenomics’ Tests sind somit auf eine Personalisierung der Medizin ausgerichtet, die Patienten darüber Auskunft geben kann, ob eine bestimmte Behandlung bei ihnen Erfolg versprechend ist oder nicht.“
Les Hughes, Global VP, Cancer and Infection Discovery von AstraZeneca, fügt hinzu: „Momentan beschränken wir uns noch auf Iressa. Im Zeitalter biotechnologisch orientierter Behandlungsmethoden gehen wir jedoch von einer steigenden Anzahl von Medikamenten aus, die von einem Voraussagetest begleitet werden, der die Auswahl jener Patienten erleichtert, bei denen eine bestimmte Behandlung am besten anschlägt. Als eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Krebsforschung sind wir sehr daran interessiert, alle Möglichkeiten auszuloten, um Tests zu entwicklen, die dazu beitragen, dass Patienten die Behandlung erhalten, die die größte Aussicht auf Heilung verspricht. Epigenomics bietet uns eine Technologieplattform, die es gestattet, solche prädiktiven Marker zu identifizieren und derartige Tests zu entwickeln.“
Über Epigenomics
Epigenomics hat sich das Ziel gesetzt, die Behandlungsmöglichkeiten von Krebs und anderen komplexen Erkrankungen durch die Entwicklung neuartiger diagnostischer sowie pharmako- diagnostischer Produkte zu personalisieren. Die Bestimmung und Interpretation der spezifischen DNA-Methylierungsmuster, den „EIN-“ und „AUS-Schaltern“ der Gene, ermöglichen Epigenomics eine exakte Krankheitsdiagnose in einem sehr frühen Stadium. Sie bieten Ärzten wichtige neue Informationen zur Wahl einer entsprechend wirksamen Therapie. Epigenomics arbeitet mit Roche bei der Entwicklung verschiedener diagnostischer sowie pharmako-diagnostischer Produkte zur Krebsbehandlung zusammen und leistet gemeinsam mit dem Wellcome Trust Sanger Institute sowie dem Centre National de Génotypage (CNG) einen entscheidenden Beitrag zum Humanen Epigenomprojekt. Das Unternehmen hat seinen Firmenhauptsitz in Berlin (Deutschland) und besitzt eine hundertprozentige Tochtergesellschaft in Seattle (Washington, USA). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.epigenomics.com
Über AstraZeneca
AstraZeneca ist ein bedeutendes internationales Healthcare-Unternehmen, das in der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sowie in der Bereitstellung von Healthcare-Dienstleistungen tätig ist. Mit einem Umsatz von 17,8 Milliarden Dollar (2002) gehört es zu den fünf größten pharmazeutischen Unternehmen weltweit. Bei Produkten für Magen-Darm-, Krebs-, Herz-Kreislauf-, neurologischen sowie Atemwegserkrankungen nimmt das Unternehmen eine führende Stellung ein. AstraZeneca ist im Dow Jones Sustainability Index (Global and European) und im FTSE4Good Index gelistet. Weltweit unterhält AstraZeneca sechs wichtige Standorte für Forschung und Entwicklung und vier Forschungsstandorte mit zusammen mehr als 11.000 Beschäftigen in sechs Ländern: Kanada, Frankreich, Indien, Schweden, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten.
AstraZeneca setzt seine langjährige Tradition von Exzellenz und Innnovation auf dem Gebiet der Krebsforschung fort, die in der Entwicklung der derzeitigen Anti-Krebs-Medikamente „Arimidex“, „Casodex“, „Faslodex“, „Nolvadex“, „Zoladex“ und „Iressa“ gipfelte. Darüber hinaus setzt AstraZeneca neuartige rationelle Technologien zur Wirstoffforschung ein, die eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber herkömmlichen zytotoxischen und Hormonersatztherapien bieten. Das Unternehmen hat mehr als 20 verschiedene Anti-Krebs-Medikamente in der Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline. Darunter befinden sich auch solche mit neuartigem Wirkungsspektrum wie anti-proliferative, anti-angiogenetische, anti-invasive sowie gefäßorientierte Wirkstoffe. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.astrazeneca.com/research |
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